Paweł Osuchowski

- in Posen geborener Dirigent und Chorleiter, absolvierte die Musikakademie in Krakau unter der Leitung von Prof. Jerzy Katlewicz. Als Stipendist der Internationalen Bachakademie studierte er anschließend in Stuttgart bei Helmut Rilling.
Pawel Osuchowski hat in dem Chor und Orchester des Polnischen Rundfunks in Krakau, sowie in dem Chor der Nationalphilharmonie in Warschau als Sänger, Assistent des Chorleiters und Dirigent gearbeitet.
1993 gründete er das Universitätsbarockorchester Consortium Iagellonicum bei der Jagiellonen Universität in Krakau, und leitete es bis zum Jahr 2000.
Seit 1999 lebt er in Szczecin. In den Jahren 1999-2003 arbeitete Pawel Osuchowski als Chorleiter und Dirigent an der Oper am Schloß in Szczecin.
Seit 2002 ist er der künstlerische Leiter des Chores der Technischen Universität Szczecin Collegium Maiorum. Mit diesem Ensemble arbeitet er an vielen Werken sowohl der alten, als auch der zeitgenössischen Musik, von Pêkiel bis Penderecki, leitet eine Menge von a cappella Konzerte - aber auch die großen Oratorien - in Polen, und in vielen europäischen Länder, wie Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, die Ukraine.
In Szczecin hat er sich als Animateur des Kulturlebens einen Namen gemacht, indem er mit Institutionen wie die Szczecin Philharmonie, das Kulturzentrum in Police, das Dramatische Theater in Koszalin zusammen arbeitet. Seit 2000 realisiert er ein Zyklus der Schulkonzerte, sowie die Promenaden- und Sinfonie-Konzerte. Seit 2004 ist er der künstlerische Leiter des Stettiner Festivals der Alten Musik.
Pawel Osuchowski trat in den wichtigsten Musikzentren Polens auf, u.a in Tschenstochau, Hirschberg, Kattowitz, Krakau, Oppeln, Allenstein, Rzeszow, Stolp und Szczecin. Er arbeitet mit dem Vocal Ensemble A'Cappella Leopolis und mit der Hofkapelle Consortium Sedinum zusammen, indem er die Konzerte leitet.
Sein musikalisches Interessenspectrum ist breit, und umfasst sowohl den traditionsträchtigen gregorianischen Choral, das italienische Renessaince, die deutsche und französische Musik des Barocks, als auch die zeitgenössische Klassik des 20. Jahrhunderts.
Eine besondere Stelle im Repertoire von Pawel Osuchowski nimmt die polnische Musik ein: Von den frühen Sinfonien von J. Go³¹bek, durch die Werke von Stanis³aw Moniuszko, Karol Szymanowski, Roman Maciejewski, bis zu der Musik von Witold Lutos³awski, Wojciech Kilar und Krzysztof Penderecki. Seine künstlerische Persönlichkeit artikuliert sich am besten in den großen vokal-instrumentalen Formen, sowohl in den Opern (Mozart, Rossini), als auch in Oratorien, von Bach bis Strawiñski.
Pawe³ Osuchowski hat an vielen Rundfunk- und Plattenaufnahmen, die sehr gute Kritiken bekommen haben, teilgenommen. Im Dezember 2006 war er zur Teilnahme an dem Projekt für die Publikation und Aufnahmen des Musikarchivs in dem Paulanerkloster in Jasna Góra eingeladen worden. Er war der Erste, der die Oratorien von Dominik Nun und Wawrzyniec Neumann aufgenommen, und als CD publiziert hat.
Pawe³ Osuchowski bleibt ein treuer Fan des zehnfachen polnischen Fußball Meisters Wis³a Kraków.